Montag, 26. Juni 2006
Woher kommt der Terror und der Hass auf den Westen wirklich!?
[QUOTE=N.Ero]Und ich sehe viele Profiteure in den vom Terror geschüttelten Staaten wie Bin Laden, die den Habenichtsen einreden wollten, für ihre Lage sei das teufllische Ausland schuld und nur mit Gewalt könnten sie ihre Lage bessern. N.Ero[/QUOTE]

Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass Propaganda oder Einreden ein und dasselbe sind. Die Entwicklung des globalen Medienmarktes macht doch überdeutlich klar, warum Medien die Globalisierung nicht kritisieren und wir selten bis nie kritische Artikel zu dieser Problematik lesen. Das hat vor allen Dingen damit zu tun, dass die Medien selbst von der Globalisierung profitieren. Warum findet denn kaum eine nennenswerte Information noch statt? Informations-Konzerne sind doch längst zu Infotainment-Konzernen verkommen. Die Hauptaufgabe unserer Medien liegt bei der Gewinnmaximierung oder als Ersatz bei den "öffentlich-rechtlichen", die so genannte "Quote". Da nimmt das Streben nach wahrer Information einen geringen Stellenwert ein. Sabine reicht und danach wird Mal schnell ein Gesicht ausgetauscht. Infotainment ist die Devise, nicht Information.

Wo finden die großen Übernahmeschlachten statt? In der Elektronik-Industrie, mit Telefon- und Satelliten-Technologie. Ist nicht Microsoft die oder eine der größten Firmen weltweit? Welche Gelder werden nicht gerade in der Unterhaltungsindustrie gezahlt und umgesetzt. Bei der aktuellen Fußball-WM fällt das besonders auf. Nicht nur die Kicker verdienen Millionen, auch Kommentatoren und die FIFA, aber bei der geht's schon in die Milliarden. Und die Konzerne, die das Datennetzwerk kontrollieren, üben eine totale Kontrolle aus. Egal ob es sich um Kultur, Geld, politische Informationen, oder andere Güter handelt.

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Freitag, 23. Juni 2006
US-Soldaten verstümmelt aufgefunden
[Zitat:
Zitat von Poldi
Eine absolute Sauerei ist das und ich bedauere jeden Einzelnen der unter solchen Umständen sein Leben geben mußte. Den Familien und Anghörigen, den Kameraden gehört unsere Anteilnahme. ]

Darf man mal bescheiden nachfragen: "welche Kameraden"?


[Zitat:
Zitat von Poldi
Mich erinnert das fatal an die Methoden der Viet Cong, die man so gerne unter den Tisch kehrte. Die Berichterstattung zwischen damals und heute hat sich zwar geändert, die brutalen Methoden der "Freiheitskämpfer" sind aber geblieben. ]

Sie befleißigen sich eines inkorrekten Sprachgebrauchs. Es heißt nicht Viet Cong sondern FNL. Steht für Front National de Liberté. Die Methoden der USA waren noch um ein vielfaches grausamer. Der chemischen Kriegsführung und der "Entlaubung" der vietnamesischen Wälder, fallen noch heute Menschen zum Opfer. Die Umweltkatastrophe war enorm und das Leiden das sie erzeugt hat auf übelste Art grausam. Der schwedische Premierminister Olof Palme nannte in einer Rede Weihnachten 1972, die die USA dann veranlassten jahrelang keinen Botschafter mehr in Stockholm zu haben,

[Zitat:
Olof Palme:
(Bombardierung von Hanoi) ”. . . man muss Dinge bei ihrem rechten Namen nennen, und was heute in Hanoi geschieht ist eine Form von Tortur. . (---) … Davon haben wir viele Beispiele in der modernen Geschichte. Die sind in der Regel mit Namen verbunden: Guernica, Oradur, Babiar, Katyn, Lidence, Sharpeville, Treblinka, dort hat die Gewalt triumphiert, aber das Urteil der Nachwelt fiel hart über die Menschen, die die Verantwortung dafür trugen. Nun wird ein neuer Name dieser Reihe hinzugefügt: Hanoi Weihnachten 1972". deliveryc.aftonbladet.se/vss/nyheter/story/0,2789,785135,00.html ]

Wer heute noch ernsthaft den Krieg der USA gegen Vietnam verteidigt, offenbart eine Ignoranz die nur noch als peinlich oder zynisch zu bezeichnen ist.

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Mittwoch, 21. Juni 2006
Selbst in China brechen schon Arbeitsplätze weg.
Zitat:
Zitat von Zaunkönig
Selbst in China brechen schon Arbeitsplätze weg.

Süd-Vietnam soll noch billiger produzieren können als China.

Mfg
Zaunkönig

Gleich nach dem 1:0 gegen Polen wurde in Deutschland das Elterngeld verabschiedet.

Millionen potentieller Eltern können sich nun ausrechnen, dass ihnen der bisher mögliche staatliche Zuschuss glatt um die Hälfte gekürzt wurde.


Zitat:
Frau von der Leyen ist jedoch überzeugt, eine familienministerielle Glanzleistung und Großtat vollbracht zu haben, denn aus der massiven Kürzung der Mittel für die Bedürftigeren finanziert sie die Erhöhung der Förderung für den materiell gesegneten Teil der Gesellschaft und behält noch ein paar Milliarden übrig, die Herr Steinbrück in die Senkung der Unternehmenssteuern stecken kann. Es ist schön, wenn Deutschland Fußballweltmeister wird.


Nur hilft uns das alleine leider keinen Schritt weiter.


Das Spiel, von dem unser Wohlstand und unser Glück, unsere Sicherheit und der Weltfrieden abhängen, ist das Spiel der Global Player. Eines der Spielfelder, auf denen ohne Regeln und ohne Schiedsrichter das Recht des Stärkeren durchgesetzt wird, heißt Europa.


Die deutsche Bevölkerung ist in diesem Spiel längst nur noch der Ball.


Patrioten würden versuchen, das zu ändern. egon-w-kreutzer.de/Meinung/14070Achtelfinale.html

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Nichts gegen Nazinalgefühl
Zwei Dinge durfte ich in den letzten Tagen nicht sagen.
In diesem Thread hier wird die Gewalttat an einem deutschen Fußballfan als "rassistisch" bewertet; wer die letzten Monate verfolgt hat, kann das eventuell als Revanchismus einer völkisch-nationalen Liga im Tagesschauform einordnen, die sich im Potsdamer Fall (und anderen) genau solchen Vorwürfen ausgesetzt sah.
Nun soll hier als "rassistisches" Kriterium ein Kurzhaarschnitt und eine Deutschlandfahne auf dem Gesicht des Opfers herhalten.

Zensiert:
"Wie Sepp Herberger schon sagte: Der Ball ist Rund, das Spiel hat 90 Minuten und der Deutsche eine Flagge auf der Backe. Das war dann also der 'reinrassige Rauhhaardeutsche mit Flaggenpigmentierung'. Ich glaub auch, daß die jemand züchtet - extra für die WM.
Kennen Sie übrigens schon die neue italienische Züchtung?
Die mit den blauen Haaren."


Das ist die schärfste Version aus dreien. In die Lächerlichkeit ziehen durfte man sie damit leider nicht.

Zweitens war die Moderation offenbar bemüht, derzeit auch kein böses Wort über unsere lieben Fußball-Nachbarn durchzulassen. Im Forum zum "Flaggenmeer" der WM wurde mir an mehreren Stellen der Hinweis auf Polen oder Holland verwehrt, die nicht nur dicke Probleme mit Rechtsextremismus hätten, sondern diese durch ihre Politik auch noch verstärken. (Holland fährt z.B. ein immer rigideres Ausländerrecht, in Polen ist sogar Attac rechts unterwandert).
Wenigstens ging das hier durch.

marvin

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Dienstag, 20. Juni 2006
AW: Deutsch sein ist das Land verbessern / / Brecht und Patriotismus

inthegamerichie: Die 68er leiden m.E. unter einer Art geschichtspolitischem Tunnelblick,.. Natürlich ist dies sachlich falsch und leicht zu widerlegen.
Gott sei Dank haben offensichtlich immer mehr Deutsche diese nationale Zwangsneurose der 68er und der GEW satt.:)

Das die 68er einen geschichtspolitischen Tunnelblick hatten/haben, ist in der Tat falsch. Wogegen die 68er sich im Nachkriegsdeutschland mit einigem Erfolg auflehnten, war die Muffigkeit und das Menschenbild der damaligen Gesellschaft. Die Nachkriegsgesellschaft war prüde und stockkonservativ. Die berühmten drei "K" des Lebens einer Frau bestand aus Küche, Kinder und Kirche. Das Frauenbild entsprach dem eines Patriarchats wo allein der Mann das Sagen hat. Der Mann als Diktator der Familie. Eine Frau berufstätig? Nur im Ausnahmefall. Ein Mann der seine Familie nicht "ernähren" konnte - eine Schande. Frauen wurden zudem stark unterbezahlt, eine Frau bekam, bei gleicher Arbeit wie ein Mann, bis zu einem Drittel weniger Lohn. Ohne Zustimmung ihres Ehemannes durfte eine Frau einer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen. Das wurde erst 1957 geändert als der Bundestag das BGB reformierte und das Gleichberechtigungsgesetz am 1.7.58 in Kraft trat.

Auch in der Berufsausbildung herrschte noch die Sicht aus dem 19. Jahrhundert. Diese Ausbildung wurde noch durch die Preussische Gewerbeordnung von 1866 geregelt, die dem Lehrherrn ausdrücklich das Recht zur körperlichen Züchtigung seiner Lehrlinge gab.

Die 68er standen auch gegen die Verlogenheit und Anmassung ihrer Eltern-Generation auf, die Hitler an die Macht gebracht und in Treue fest gedient hatten, dies alles verleugneten und noch immer ihrer autoritären, selbstherrlichen Verhaltensweise frönten. Leider findet der Neonazismus heute wieder vermehrt Zulauf in den verschiedensten Bevölkerungsschichten. Daraus kann man den 68er aber keinen Strick drehen.

Im Übrigen fing 68 schon vor 68 an und dauerte viel länger. Dauert bis auf den heutigen Tag und noch darüber hinaus. Die sogenannte 68er Bewegung fing an Deutschland zu modernisieren, gegen den Widerstand der Erzkonservativen und der Kirchen. Sie hätten heute nicht viel mehr als die Hälfte der Freiheiten die Sie jetzt noch genießen dürfen, wenn es die 68er-Bewegung nicht gegeben hätte. Allerdings sollten Sie nicht die 68er Generation für das verantwortlich machen, wofür Gegenbewegungen zu den 68er verantwortlich zeichnen. Und, und, und..............

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Sonntag, 18. Juni 2006
Öfter mal Tyrannenmord
Bekanntlich sind wir im Krieg.
George Bush hatte ihn kurz nach dem 11.9.01 ausgerufen, und zwar als angegriffene Nation. Gerhard Schröder nannte die Tat eine "Kriegserklärung gegen die gesamte zivilisierte Welt" und sicherte Bush seine "uneingeschränkte Solidarität" zu. Als "Verteidigung" mußte Bush zunächst Afghanistan, später den Iran von seinen jeweiligen Tyrannen befreien. Der Angriff vom 11.September 01 erfolgte zwar fast ausschließlich von Bürgern Saudiarabiens, aber so genau kannte Bush sich auf dem Globus ja noch nie aus, als daß tausend Kilometer Abweichung hier eine größere Rolle spielen würden. Die Taliban waren Tyrannen, Sadam Hussein war einer, und Al Sarkawi war das natürlich erst recht.

Die Frage nach der Legitimität "gezielter Tötungen", welche dem Strafrecht nach kurz und bündig Mord genannt würden, ist die Frage nach dem Kriegsrecht.

Al Sarkawi weint vermutlich kaum einer eine Träne nach.
Frau Merkel nicht.
Ich ehrlichgesagt auch nicht. Wofür auch: Der Mann war ein Massenmörder, unsäglich brutal, anders kaum zu fassen. Vor allem war er es höchstselbst - er war nicht einer derjenigen, der seine Taten bloß an Untergebene delegiert. Schwieriger wird es schon bei entsprechenden Morden, die Israel an politischen Führern der Hamas und deren Umfeld verübt. Aber auch da sagt eigentlich keiner was.

Ich meine - wenn man das so sieht:
Hat man dann Rolf Hochhuth nicht fürchterlich unrecht getan?

Zitat:--------------------------------------------
Denn bei Abwesenheit aller legalen Rechtsmittel gegen Unrecht und Machtmissbrauch sei der Tyrannenmord erlaubt und geboten, auch in der längst zur Parteioligarchie entarteten und vom großen Geld beherrschten Demokratie

("Die Welt" am 17.5.04, "Öfter mal Tyrannenmord!")
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Die Warnung eines alten Mannes.
In unserer Demokratie gilt doch längst Kriegsrecht.
Die Innenminister rufen z.B. nach der Bundeswehr im Inland, Bürger- und Menschenrechte stehen ständig hinten an.

marvin

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Der Beitrag wurde erstmals am 11.6. zensiert.

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Samstag, 17. Juni 2006
Es war einmal ein Papst ...
... in Auschwitz.
Nix passiert.

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WeggeZAPPt
Antwort auf http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=502746#post502746

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[QUOTE=Klassiker]
Letzes trauriges Beispiel kam gestern bei Monitor über die Agrarsubventionen.[/QUOTE]

Welch ein Glück, daß das mal ins Visier gerät.
Etwas ausführlicher: die story: Das Superkonto - Der Griff nach den EU-Milliarden. Wiederholt wird das noch auf 1extra morgen um 20:15 und am Sonntag um 1:10 und 7:05. Darin findet sich auch die "Panorama"-Story reisen statt regieren nochmal wieder.

Zapp hatte auch mal einen ziemlich brisanten Beitrag zur Hofberichterstattung der EU: Journalisten müssen da nämlich draußen bleiben, die machen ihr Fernsehen lieber selber (hoffentlich überlegt sich die ARD dreimal, ob sie sich wirklich an "Euro-News" beteilligen will).
Vermutlich war es die Sendung am 10.5.06: Die ist komplett aus dem Zapp-Archiv verschwunden. Weiterer Berichte der Ausgabe: "Wie staatliche Behörden Fernsehbeiträge finanzieren" und, passend zur WM, "wie Fernsehmoderatoren Werbung machen" (die Beckmann-Kerner-Story). Die beiden Beiträge kann man allerdings auf Umwegen wenigstens noch auftreiben - der EU-Bericht ist wech wie nie gesendet.

Also ne, wo sind wir hier schon wieder?
In Orwells 1984?
Ich jedenfalls werde fuchsig, wenn man mir so plump die Erinnerung rauben will ...

marvin

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Donnerstag, 15. Juni 2006
Partystimmung - endlich total normal, weiter garnichts
AW: Ein Fahnenmeer im TSF!

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Zitat:
Zitat von Reffke
Keine Party ohne Partydekoration, ganz einfach aus Jux
Die Fahnen samt Festfreude beweisen doch, daß wir endlich unbefangen Feste feiern können, wie sie fallen.

Wer da gleich "wiedererwachten Patriotismus oder Nationalismus" wittert, feiert seinen Geburtstag wohl auch am liebsten gleich garnicht oder mit Knäckebrot und Selters
Einfach ein Gefühl wie Karneval samt Lust an Verkleidung und Spaß an der Freud!

Da kommt doch ungeteilte Freude auf, endlich kein Hartz I-VI Gejammere, sondern purer Spaß an dä schwatt-rot-joldene Freud. Und keine Miesmacher, die uns die gute Laune verderben wollen. Die lassen wir erst gar nicht durch. Drei Unterforen gleichzeitig zur WM und nur voll von lauter schwatt-rot-joldenen Jubelbeiträgen. So hab ich mir immer schon auch die deutsche Wiedervereinigung vorgestellt. Wir feiern die blühenden Landschaften heute so innig wie den Gewinn der Fußball-WM 1954, und wenn wir jetzt wieder Weltmeister werden, sitzen wir zwar noch immer in der selben Sch...... aber als Weltmeister riecht man sowieso viel besser. mowitz

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Arbeitsdienst
Zitat:
Zitat von Julie
Da müssten aber meiner Meinung nach die Sicherheitsmaßnahmen drastisch verschärft werden. Oder werden uns dort dann erst einmal Fussfesseln angelegt, damit wir nicht abhauen ?
Ich kann einfach nicht glauben, was ich da heute gehört habe. Aber ich habe auch schon von einem Vorschlag gehört, die Arbeitslosen meistbietend zu versteigern. Jede Firma oder Privatperson kann einen Arbeitslosen ersteigern, der z.B. einen Keller entrümpelt. Der Betrag (z.B. EUR 70,-) geht an den Vermittler und der Arbeitslose erhält nicht einen einzigen Cent !
Ich habe leider vergessen wo ich das gelesen habe, aber ich werde nachforschen.

Mich erinnert dieser Vorschlag an frühere Zeiten wie man das Problem des Lebensunterhaltes anging. Es war die Zeit, da es die Armenversteigerung gab, das heisst, wer für den Lebensunterhalt am wenigsten von der Gemeinde verlangte, dem wurde er zugewiesen.


Zitat:
In dieser Zeit brauchte es bei uns zur Verehelichung von seiten der Heimatgemeinde die Heiratserlaubnis. Dazu war gefordert: ein guter Leumund und weiters ein Vermögen zwischen 300 und 600 Gulden. Diese Summe bedeutete 5 bis 10 Jahresverdienste eines Handwerkers und war je nach Gemeinde unterschiedlich hoch. Es war nicht leicht für die Gemeinden, diese Forderungen umzusetzen. Die Pfarren waren in Katechese und Predigt um diese Regelung bemüht. Mehr als einem Drittel der jungen Leute blieb eine Heirat verwehrt. Um die Zahl der Ledigkinder niedrig zu halten, gab es harten Druck seitens der Ortsvorstände. Dieser war möglich, weil die Folgen für die Bevölkerung unmittelbar zu spüren waren. Sozialversicherung war Auftrag der Gemeinde. Die Verarmung der gesamten Gemeinde oder die Verelendung einzelner war nur durch diese Massnahmen zu verhindern. - Es war tatsächlich so, dass die Zahl der unehelichen Kinder gering blieb. Mit diesen Gesetzen wurde eine extreme Verarmung und Proletarisierung im Volk verhindert. zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_127a/T05.HTM

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Südamerika bewegt sich in die richtige Richtung!
Zitat:
Zitat von Tacfarinas
Ist das nicht ein "weißer Schimmel", Herr Stern?
In einer Demokratie nimmt das Volk an der Ausgestaltung der Politik teil - oder es ist keine Demokratie. Tacfarinas


Kluge Worte, Tacfarinas. Danach müssten sich die westlichen "Demokratien" schnellstens umbenennen. Wie wäre es mit Plutokratie, oder Oligarchie, auch Kakistokratie würde mir gefallen, ebenso wie Globokratie eventuell auch Infokratie. Jede Bezeichnung würde korrekter sein als die gegenwärtige. Wie war die noch gleich?
mowitz

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Gezielter Mord - Erfolgsrezept?
mowitz, Donnerstag, 15. Juni 2006, 06:49
Gezielter Mord - Erfolgsrezept?
Durch Hinweis von listener fiel mir auf, dass dieser und noch bedeutend mehr Beiträge aus obigem Thread nachträglich gelöscht wurden. Die anderen gelöschten Beiträge kann ich leider nicht rekonstruieren, da ich sie nach der Freischaltung nicht länger spare. mowitz

[QUOTE=listener]Hallo Mowitz,

Guatanmo ist zweifellos ein schlimmes Gefangenenlager, dessen Umstände unter eine Reihe von Gesichtspunkten massiv zu kritisieren sind, auch wegen Folter, wobei die Art der Internierung wohl auch eine Art Folter darstellt. Interniert werden hier aber vermutete Al Qaida-Terroristen und -Unterstützer bzw. Taliban-Kämpfer.

Der Begriff Konzentrationslager hat aber doch andere Dimensionen und zwar bereits im Burenkrieg: Es wurden große Teile der Bevölkerung - und nicht Einzelpersonen, die man als Gegner gefangen genommen hat- aus ethnischen und militärischen Gründen unter den unmöglichsten äußeren Bedingungen (Hygiene, Nahrungsmangel, äußerste Enge) zusammengepfercht (Männer, Frauen, Alte und Kinder - unterschiedslos), und ca. 27 000 Menschen kamen an Unterernährung und Krankheit ums Leben. Diese Form gegen eine Bevölkerung vorzugehen wurde von den Nazis übernommen.
Das lässt sich mit Guatanamo kaum in Verbindung bringen.
Gruß listener[/QUOTE]

Wenn ich die amerikanischen Gefangenenlager als KZ:s bezeichne, was ich ja nicht tat oder tue, sondern als Konzentrationslager, so vergleiche ich nicht die industrielle Ermordung von Millionen Menschen, mit der Situation von widerrechtlich eingesperrten Gefangenen auf Guantanamo und anderen geheimen US-Kerkern. Allerdings vergleiche ich die Lagerstruktur in dem Sinne, dass der Öffentlichkeitseinblick in beiden Fällen verwehrt ist. Das eine sogenannte Demokratie sich nicht scheut [SIZE="3"]Recht[/SIZE] zu brechen und zwar permanent und immer wieder, ist das eigentliche Verbrechen. Jede zivilisierte Gesellschaft baut auf [SIZE="3"]Recht und Gesetz.[/SIZE] Wenn das nicht mehr gewährleistet ist, ist auch die zivilisierte Gesellschaft am Ende. Und jetzt die Diskussion auf ein Nebengleis abstellen? "Auf Guantanamo werden doch keine Menschen vergast". Hat wohl auch Niemand behauptet. Wollen wir denn alles hinnehmen, wenn nur nicht vergast wird?
mowitz

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Thread von raya2005 wurde nachträglich gelöscht
Bei einer Suche im Archiv fiel mir kürzlich auf, daß ein ganzer Thread zum Thema "Geldbetrug" mit bestimmt weit über 100 Beiträgen komplett aus dem Forum Atomstreit mit Iran entfernt wurde.

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