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http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=853920#poststop
[Zitat=Tacfarinas]
... Viel mehr beschäftigt mich die Frage, aufgrund welcher Informationen hier so leichtfertig über mangelnde Verhältnismäßigkeit gesprochen wird.
Daß ein Israeli in den letzten Tagen durch Hamas-Raketenbeschuß zu Tode kam, ist unbestritten. Aber wieviel palästinensische Opfer es gibt, wissen wir nicht. Erst recht wissen wir nichts davon, wie groß der Anteil von Hamas-Terroristen bzw. der von friedlichen Zivilisten an der Gesamtzahl ist.... [Zitat Ende]
Mein Antwortversuch (der blockiert wurde) :
"Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich jemand findet, der selbst dem großen
Anfangsbuchstaben im Wort Ignoranz, noch ein besonders dickes i-Tüpfelchen
aufzusetzen versucht."
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Angesichts der Situation, dass man von weit über 500 getöteten Palästinensern spricht, sowie über 2000 Verletzte, von denen, mangels medizinischer Mittel viele nun in der Zahl der Getöteten "enthalten" sind, erachtete ich meine Antwort an den Wortspieler Tacfarinas noch als ausgesprochen milde.
Eingehandelt habe ich mir damit eine Verwarnung und werde wohl bald von der Bildfläche des Forums "verschwunden werden".
Wie gesagt, eigentlich banal...
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Unter anderem merkt man es daran, in diesem Forum seit seiner Umstellung auf die "Nachrichtenlage" anno 2005 ewig und drei Tage warten zu müssen, bis man zu aktuellen Themen wie dem Rundfunkstaatsvertrag zum Internetauftritt der Öffentlichrechtlichen auch mal Stellung beziehen darf. Bezweckt war das Thema zwar mit ziemlicher Sicherheit auch hier wieder nicht - aber was wollen sie denn machen, wo es doch so trefflich passt.
Einen "Dreistufentest"?
Der Staatsvertrag regelt die Online-Aktivitäten der Sender und ihr Engagement im Digitalbereich. Nach dem Willen der Länderchefs sollen ARD, ZDF und Deutschlandradio ihre Programme künftig bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung ins Internet stellen dürfen, bei Großereignissen und Bundesliga-Spielen bis zu 24 Stunden. Neue und bestehende Internetangebote sollen aber einen sogenannten Drei-Stufen-Test durchlaufen - letztere bis spätestens Ende 2010. Die Anstalten sollen damit nachweisen, dass diese digitalen Angebote einen "publizistischen Mehrwert aufweisen" und welcher finanzielle Aufwand dafür erforderlich ist. Zuständig für die Prüfung sind die internen Aufsichtsgremien der Sender, also Rundfunk- und Fernsehräte.
http://www.tagesschau.de/inland/rundfunkaenderungsstaatsvertrag100.html
Ist es wohl auch.
Und der Zensur ist Tür und Tor geöffnet - pardon - dem "Mehrwert", sollte ich wohl sagen ...
marvin
Zensiert um 23:51 im Zensur-Forum
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Warum ging es eigentlich "nur" um läppische 30 Stunden in der Woche?
Konsequent wäre gewesen, endlich zu legitimieren, was hier bei mir in Düsseldorf (und vermutlich auch anderenorts in Deutschland) seit Jahren gängige Praxis ist: Das ist nämlich der Ein-Euro-Job mit 38,5 Stunden in der Woche, entsprechend den meisten Vollzeit-Tarifverträgen. Wer aus irgendeinem Grunde meint, diese 38,5 Stunden nicht erfüllen zu können, muss allerbeste Gründe haben, denn ansonsten würde ihm unterstellt, dem Arbeitsmarkt auch sonst nicht zur Verfügung zu stehen.
Und das gibt Abzüge ...!
Nun sollen die in Fachkreisen sog. "AGHs" (="Arbeitsgelegenheiten") natürlich nicht nur die Arbeitskraft des Delinquenten abverlangen - Schröder-Clements-Hartz' Formel hieß schließlich "fordern und fördern". Sie sollen ebenso "qualifizieren". Es gibt Urteile niederer Instanzen, die besagen, dass dem Arbeitslosen bei Vollzeittätigkeit die Zeit fehlte, sich auch noch um reguläre Arbeit zu bewerben.
Die Anforderungen sind also nicht gering:
Es hat sich eine regelrechte Arbeitslosenindustrie etabliert, die davon lebt, das was sie tut nur irgendwie verbal zurechtzubiegen. Ich selbst hörte eine Vertreterin - eine gelernte Werbepsychologin übrigens, angestellt bei der Caritas - sagen, der "Markt der AGHs in Düsseldorf sei aufgeteilt". Die ARGEN können ihre Vermittlungs-Verantwortung bei 38,5 Stunden in der Woche schließlich nicht an jeden abtreten.
Und so gibt es die Pauschalen:
Der Arbeitslose kriegt einen Euro in der Stunde, welcher kein Lohn ist, sondern eine "Mehraufwandsentschädigung". Im konkreten Fall der Caritas führt das unter Umständen dann dazu, dass der Angestellte eine Toilette benutzen darf, der Arbeitslose Vollzeit"beschäftigte" jedoch nicht. [size=1](Dürfte denn ein Schwein beim Bauern ...Schröder und Consorten haben den Ein-Euro-Job wohl aus einem Grund nicht näher definiert:)[/size]
Die Träger bekommen, je nach vorgeblicher Qualifizierung, zumeist zwischen 300 und 600 Euro im Monat, wovon sich eine "Maßnahme" (also die Festangestellten + x) tragen soll.
Für alles Andere gibt es den §16a (SGB2).
Offenbar haben das Viele noch gar nicht bemerkt, denn damit geht endgültig alles.
Damit sich die Gerichte streiten können!
(Und in der Zwischenzeit so mancher kapitalistische "Christ" daran verdienen ...)
marvin
zensiert um ca. 23:55 als neuer Thread.
Mit Verlaub: Die diensthabenden Pseudojournalisten haben nicht den Hauch einer Ahnung dessen, was tatsächlich abgeht. Alternative ist: Sie sind dienstbare Vollpfosten, Collaborateure, Idioten.
Ich weiß jedenfalls wovon ich rede ...
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Hallo marvin.
Wurde Lincoln Opfer dieser Erkenntnis und deshalb gemeuchelt?
Gruß
marvin
Hier zensiert um 9:18.
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Folgender Zensurfall ereignete sich am Donnerstag ca. um 11:30 von einem fremden Rechner, auch noch mit dem ungeliebten IE und deshalb ohne Backup. Sei's drum, die vielleicht zwei Sätze waren kurz und schmerzlos, an ihnen selbst kann's nicht gelegen haben.
Antwort im Forum zum "Einsatz von Wahlcomputern" an http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=830833#post830833,
In der Praxis wird eben noch mehr manipuliert und betrogen, als wir unbs das theoretisch vorstellen können.
Auffällig ist lediglich, dass die " Fehler " in der Regel dazu dienen, das Wahlziel der am Stärksten in den Wahlvorständen vertretenen Partei zu erreichen.
Da muss wohl ein U-Boot von der CSU gesessen haben. Wer sowas zensiert, verpfeifft auch Wahlen.
marvin
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13.10.2008,
gg. 16:20 Uhr
Überschrift:
Sendungen, die die Welt nicht braucht.
Eine TV-Kritik im TV – die Idee ist nicht schlecht.
Möglicherweise hat MRR mit der Auswahl seines Kompagnons dabei sogar genau ins Schwarze getroffen.
Wenn ich mir nämlich vorstelle, dass hochdotierte Dummschwätzer wie TG von meinen Gebühren nicht nur „Sendungen“ machen, sondern dann zusätzlich noch darüber langweilig lau labern, dann weiß ich jetzt schon, was ich während der Ausstrahlung eines solchen Formates machen werde:
ausschalten und ein gutes Buch lesen.
... aber schön, dass die Moderation wenigstens die anderen Beiträge durchlässt.
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Joachim:
[quote=Dompteur9]Also, wenn ich mal davon ausgehe, dass sowohl weltweit, als auch in einzelnen Ländern durchschnittlich 10% der Bevölkerung auf Kosten des restlichen 90% leben ...[/quote]
Stimmt - Die Arbeitslosen (vor allem die Dauerfaulenzer unter ihnen) leben auf Kosten jener, die jeden Tag zur Arbeit gehen.
Inzwischen ist ja nicht nur der Privatier arbeitslos, während er sein Geld zur "Arbeit" schickt, sondern auch noch das Geld selbst verdingt sich zu 90% nur noch durch 'Beschäftigung' in den Kasinos auf dem Kapitalmarkt. An Wertschöpfung ist da gar nicht mehr zu denken - faule Geldsäcke, sozusagen. ;)
Aber natürlich war der Vorschlag eines generellen Schuldenerlasses dennoch ein wenig voreilig, hat er doch die Kehrseite der Medaille nicht bedacht: Das Geld sind die Schulden, die Schulden sind das Geld. Derzeit kann man also nicht das Geld erhalten und die Schulden streichen.
Eine rigidere Steuerpolitik wäre mal 'ne Maßnahme. - aber da herrscht ja beredtes Schweigen ...
Dompteur9:
...der Punkt ist natürlich, das genau die 10% verlieren würden, die die Meinungsführerschaft haben und den Haupteil der Meldungen in den Medien...
Ihre "Demonstrantin" aus dem US-Forum, Amy Goodman, hat in der vergangenen Woche als erste Journalistin überhaupt den alternativen Friedensnobelpreis dafür zugesprochen bekommen, ein Modell für einen "wahrhaft unabhängigen Journalismus" entwickelt zu haben - vielleicht sollten Sie die Kreditkrise doch besser dort verfolgen als bei O'Reilly.
In diesem Sinne
marvin
P.S.: Welcher Kapitaldiener der TS versucht denn da wieder, mir seine eigene Abhängigkeit aufzudrücken ... :rolleyes:
Hier zensiert um 21:01 und 21:29.
Der letzte Satz zierte natürlich nur den 2. Versuch.
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„Ich wußte nicht, dass es so schlimm ist“
6. Okt. 2008
gg. 14:30 Uhr
Zitat von Hase
... Aber Hauptsache wir haben noch Geld unsere marine am Kap der guten Hoffnung und vor Beirut schippern zu lassen ...
Es könnten freilich wesentlich mehr Mittel freigesetzt werden - die stehen aber leider nicht zur Disposition, weil damit die „Schreibtisch-und Sofastrategen“ unsere wie auch immer gearteten Interessen verteidigen lassen.
Diese freigesetzten Mittel jedenfalls können somit für die Bekämpfung des innerstaatlichen Terrorismus, also bspw. zur „Sicherung“ von Staatsbesuchen nicht mehr nur durch Hubschrauber und Tornados, sondern auch durch Panzer eingesetzt werden.
Gleichzeitig eröffnet sich uns damit die Möglichkeit die Bevölkerung davon zu „überzeugen“, dass die ... je, nun ... sagen wir mal, dass bspw. die Depfa (der Börsengang der Bahn steht uns ja kurz bevor, vgl. nachdenkseiten.de, Nr.5) ... also dass bspw. die Depfa ein „gelungenes“ Beispiel für die Privatisierung öffentlichen Eigentums hierzulande darstellt.
Die Links waren selbstverständlich nicht hinterlegt und alle „entschärft“.
Vielleicht sollte ich auch ganz langsam einfach einmal damit anfangen und ein paar ältere Texte heraussuchen – die „ruhen“ schließlich noch irgendwo auf meiner Festplatte und ein „Verfallsdatum“ haben die auch nicht wirklich.
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http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=810392#post810392
zu antworten:
[QUOTE=knasterbax]Sarah Palin wird hauptsächlich nur von Seiten der McCain Gegner als schlechte Wahl bezeichnet.[/QUOTE]
Auf Transparenten von Demonstanten in Alaska sah man schon vor Wochen: McCain + Palin = McPain
Für alle, die nicht so fit im Englischen sind: Pain = Schmerz
[QUOTE=Washington Post]
Umfragen: Skepsis gegenüber Palin wächst
(Skepticism of Palin Growing, Poll Finds)
Während die Vizepräsidenten Kanditat/in für ihre einzige geplante Debatte in Stellung gehen, ist die öffentliche Bewertung der Eignung Palins abgestürzt und sie könnte für wesentliche Wählergruppen, nach einer neuen Washington Post-ABC Umfrage, nun ein Klotz am Bein der Republikaner werden.
Obwohl sie am Anfang das Rennen mit ihrer energetischen Präsenz und einer feurigen Rede bei der Konvention wandelte, ist Palin nun eine sehr viel weniger positive Kraft:
Sechs von zehn Wähler sehen zu wenig Erfahrung um ein effektiver Präsident zu sein und ein Drittel werden nun, wahrscheinlich ihretwegen,
McCain nicht wählen.
Noch vor einem Monat bewerteten die Wähler Palin ebenso hoch wie McCain oder seinen demokratischen Rivalen Sen. Barack Obama, aber nach Wochen intensiver Berichterstattung und einigen vermeintlichen Fehltritten, ist der Glanz verflogen.
Aber die Frage der Erfahrung könnte sich als ihre höchste Hürde erweisen, vorallem im Zusammenhang mit der weit verbreiteten Besorgnis über McCains Alter.
Ungefähr die Hälfte der Wähler sagen, sie fühlen sich nicht wohl bei der Vorstellung, daß McCain im Alter von 72 Jahren Präsident werden soll und 85 % dieser Wähler sagen, Palin hat nicht die notwendige Erfahrung um Präsident zu sein.
Die 60 %, die Palin als ungenügend qualifiziert ansehen, die Präsidentschaft an zu treten ist wesentlich höher, als in der Post-ABC Umfrage nach ihrer Nominierung im letzten Monat.
Demokraten und Republikaner neigen gleichermaßen mehr und mehr dazu ihre Qualifikation zu bezweifeln, aber der größte Umschwung kam bei den Unabhängigen.
Quelle: http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/10/01/AR2008100103600.html?hpid=topnews [/QUOTE]
Der Beitrag wurde (Link inaktiv) gestern um 17:41 nicht freigeschaltet und auch nicht nach dem zweiten Versuch um 01:01, über 7 Stunden später !
Sieht fast so aus, als stünde ich auf der >i>schwarzen Liste der Mods.
Bin gespannt, ob sie mich sperren, wenn sie das hier lesen ?
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Mit welchen Mitteln sich die Großfinanz die Politik und ihre Puppenspieler untertan macht, kann deutlicher nicht dargestellt werden. Da wagt doch das Repräsentantenhaus dem so genannten "Rettungspaket" eine Abfuhr zu erteilen und schwuppdiwupp fällt die Börse. Na so was auch. Hat der "Markt" so empfindlich reagiert? Natürlich nicht, dem wurde nachgeholfen.
Zitat:
Wer hätte nicht gern ein paar Hundert Milliarden vom Steuerzahler? Wenn die Politiker nicht parieren, dann zeigen wir es ihnen eben.
Das Rettungspaket-Theater in den USA geht ins Finale. Dass die Politiker nicht sofort gespurt haben, als die Investmentbanken staatliche Unterstützung forderten, hat selbst hartgesottene Profis überrascht. mmnews.de/index.php/200809301166/MM-News/Wallstreet-erpresst-Politik.html
Zitat:
Das ist nun wirklich ein Argument, das überzeugt. Am nächsten Tag stellt sich US-Präsident Bush vor die Kamera und sagt sinngemäß: „Seht ihr, das habt ihr nun davon. Der Aktienmarkt hat an einem Tag 1 Billion (US: 1 Trillion) Dollar Marketcap eingebüßt. Jetzt müssen wir uns ernsthaft Sorgen machen. Betroffen ist jeder Amerikaner, jeder dessen Alterssicherung am Aktienmarkt hängt. Betroffen die Pensionskassen, die Versicherungen, die private Altersvorsorge“ ...Die großen Investmentbanken sind die Hauptprofiteure des staatlichen Geldsegens. Darauf hat selbst Warren Buffett spekuliert, der wörtlich sagte: „Es sei eine Wette darauf, dass die Politiker das Richtige tun“. Buffett hatte sich zuvor mit ca. 5 Milliarden rund 10% an Goldman Sachs gesichert.
Richtig kann aus dieser Sicht natürlich nur das sein, was auch ordentlich Rendite abwirft. Und mit staatlicher Hilfe geht das natürlich viel leichter.
mmnews.de/index.php/200809301166/MM-News/Wallstreet-erpresst-Politik.html
Sollte heute morgen um 06:57 Uhr als neuer Strang erscheinen.
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