
Chr1975:
Das kann man freilich alles relativieren. Je nachdem, wie Sie vergleichen, kann man zu Ihren Ergebnissen kommen. Eines allerdings ist sicher: in Spanien gibt es eine wesentlich höhere Quote an Wohneigentum als in Deutschland
Jede Wette:
"Wir machen dem Rest der Welt auch 2007 wieder
den naiv-glücklichen
Exportweltmeister."
(egon-w-kreutzer.de/Meinung/14090Horoskop2007.html)
marvin
Antwort auf http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=626856#post626856,
3x zensiert um 11:10, 12:20 und 13:28.
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Zitat von springhuhn
was würde ein normalintelligenter mensch tun, wenn er feststellt, daß seine theorie mit der lebenswirklichkeit nicht in einklang zu bringen ist? die theorie überprüfen und anpassen, nicht wahr?
was tut ein professor, experte, "wirtschaftsweiser", wie sich diese herren ganz unironisch nennen lassen? die augen ganz fest vor der realität verschließen und den alten bockmist ad infinitum weiterpredigen.
würde er das in esoterischen zirkeln tun, wäre das ja nicht weiter schädlich - aber leider regieren uns diese leute.
Der Gewinn aus menschlicher Arbeit muss höher sein, als der Gewinn aus anderen Geschäften - sonst wird Arbeit nicht veranstaltet. Je höher die Gewinnmöglichkeiten an den sich sinnlos aufblähenden Finanzmärkten, desto weniger attraktiv erscheinen die Gewinne aus produktiven Unternehmungen. Nur wenn die Löhne sinken, gibt es einen Anreiz, Löhne zu zahlen. egon-w-kreutzer.de:80/Meinung/0PAD16.html
Den Nutzen dieser Art von Wirtschaft zieht allein der Finanzjongleur, der nichts zur positiven Entwicklung der Gesellschaft beiträgt. Der kreative Bürger bleibt außen vor und die Demokratie ist schon auf der Strecke geblieben.... link (1 Kommentar) ... comment
9 Tage (in worten:neun) brauchte die Freischaltung von Beiträgen zum Thema: Wird Europa vom Islam unterwandert? (von Mondfrau), und zum Thema: Kirche oder Moschee...die Zweite! (von erjotes)
In beiden Threads habe ich als -erjotes- (meinem immer noch aktuellen alten Nick) Stellung bezogen, letzterer Thread ist eine Neuauflage meines vor Jahren im TSF und in Quergefragt geschriebenen Themas.
9 Tage Freischaltungsdauer, wer hat einen noch längeren Freischaltungszei-Rekord zu vermelden ???
Inhaltlich wurde nicht zensiert, zumindest bei mir nicht.
Bekomme ich jetzt evtl. Antworten auf meine Beiträge auch in 9 Tagen ???
Das ist ja der Hammer!
Wollte Euch alle damit nur Informieren *grins* und aufzeigen, was in der ARD so alles möglich ist!
Wer es selbst sehen will: Hier geht zum Forum Quergefragt:http://www.swr.de/forum/list.php?f=25
Gute Nacht, lebhafte Diskussion!
aber:
Grüße mit Krawall vom Don:Krawallo ;-)
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Das Feindbild fehlt!
Schwarze aus der Bronx darf sie natürlich nicht nehmen, das bliebe 70er-Jahre-Cops in amerikanischen B-Movies vorbehalten (wo es dann vermutlich herstammt). Auch andere ethnische Mehr- bis Minderheiten verbieten sich wie selbstverständlich.
Mir fehlt hier schlicht die Konstruktivität in der Kritik:
Irgendeine imaginäre Implantation braucht der Soldat doch schließlich, um seinen Beruf als potentiellen Mörder zu erfüllen ...
marvin
Zensiert um ca 15:00 als neuer Thread in der Bronx.
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http://blog.tagesschau.de/?p=427#more-427, ca. 16:00
Hallo Jupp,
ich habe tiefes Verständnis für Ihre Forderung nach genaueren Informationen der Causa Filbinger. Die Sache ist eine Weile her, und tatsächlich halten politische Journalisten sich zumeist zurück.
Wenn Sie es genauer wissen wollten, hätten sie gestern "Titel, Thesen, Temperamente" sehen müssen (Wdh. Mi 18:30 oder Sa 13.30 auf 1festival). Dieter Hildebrandt erinnerte dort an ein paar unrühmliche Details: Der Krieg war längst vorbei, Hitler war tot, und dennoch verurteilte Hans Filbinger noch zum Tode. Seine Folgerung: "Er ist ein Mörder". Was Hildebrandt zu diesem Urteil brachte allerdings, hätte auch Tagesschau und Tagesthemen immer noch nicht die Grenze zum Kommentar überschreiten lassen.
Freuen wir uns auf Frau Miosga. ;)
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Drei hatte ich geschieben, keiner ward veröffentlicht; ein Beitrag, ein neuer Thread, eine Wortmeldung im Blog.
Antwort auf http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=626136#post626136, mehrmals zensiert ab 14:30:
Hamburger Michel:
...wie "einig" sich doch dieses "einige" Europa ist. Die einen wollen, die anderen rufen "um Himmels willen" und ganz sicherlich schmunzelt man hinter vorgehaltener Hand in Washington über dieses "einige, kräftige Europa".
Soll heissen: letztlich ist es irrelevant, ob ein solches "Raketenschild" aufgebaut wird, oder nicht. Ich weiß nur, dass es vor 20 Jahren jederzeit möglich war, von nahezu überall durch Satellitenüberwachung festzustellen, wo welche Rakete startet auf diesem Planeten. Kurze Zeit später hätte es fürchterlich "gerasselt" in dem Land, wo diese Rakete aufgestiegen ist.
diese neuerliche Spaltung war sicherlich auch Ziel der Pläne. Aus Sicht der USA war das "neue Europa" schließlich schonmal ein vortrefflicher Spaltpilz; mindestens der zielt eindeutig auf Rußland.
Anscheinend auch nicht ganz ohne Erfolg: So wie unsere Presse jahrelang Putin hofierte und meinetwegen Tschetschenien vergaß, rückt dieser Tage der 'Polizeistaat' in den Vordergrund, wobei man dann z.B. die zweifelhafte Rolle milliardenschwerer Oligarchen oder des neofaschisten Limorow (Redner der Demo für "Das andere Rußland" in St. Petersburg) leichtfertig oder mutwillig übersieht.
Und ich frage mich auch, wie wohl demnächst berichtet werden wird, wenn unser eigener Staat in Heiligendamm mal wieder den Polizeistaat heraushängen läßt: Ob es da wohl "Recht" wird? :rolleyes:
Hamburger Michel:
Taktische Kriegsschiffe mit neuester Raketentechnologie kann man / sind weltweit stationiert. Selbst Atom-U-Schiffe mit Atomraketen.
Gruß
marvin
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Zitat von kaizendesign
"Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz hat vor der Einführung eines Mindestlohns gewarnt. Stattdessen müsse man die unteren Löhne von drei oder vier Euro womöglich "noch einmal senken, damit mehr Stellen entstehen"
Konsequenterweise müßte sich Professor Franz seine C4-Professur als Ein-Euro-Job zur Verfügung stellen, denn der Gehalt seiner Aussagen ist noch weniger wert als das was eine Frisöse oder eine Putzfrau in einer Stunde erwirtschaftet.
Zitat:
ein Professor der Nationalökonomie und der Finanzwissenschaften; der seine wechselnden Standpunkte fein säuberlich durchnummeriert, bei Einnahme seines 82. Standpunktes die Auffassung vertritt:
Konsum ist schädlich für das wirtschaftliche Wachstum und unnötig für die Konjunktur. Ich verzweifle an dem mir unauflösbar erscheinenden Widerspruch zwischen
dem Bild des forschenden und lehrenden Professors, das ich mir in naivem Glauben und einigermaßen ehrfürchtig bis heute erhalten habe, wenn ich an die in Hochschulen betriebene Wissenschaft denke, und
dem offenkundigen Fehler (es fehlt etwas) im wirtschaftswissenschaftlichen Gesamtbild dieses speziellen Professors.
Selbst wenn Hans Werner Sinn ein Roboter wäre, dem das anzustrebende Maschinenparadies als eine menschenleere Welt voller Roboter in die Schaltkreise eingebrannt ist - er müsste, bei ordnungsgemäß bestückter Logik-Platine doch erkennen, dass diese Robotwelt ohne Konsum (zumindest von Energie und Maschinenöl) nur zum toten, sinnleeren Existieren, nicht aber zum sinnvollen Funktionieren fähig wäre.
Wie also soll Konsum schädlich sein, für das wirtschaftliche Wachstum?
Am Ende dieser These sehe ich eine Welt voller Fabriken, in denen Fabriken erzeugt werden, die wiederum Fabriken herstellen, welche Fabriken herstellen.
Ein sich rasend beschleunigender Prozess von explosionsartig wachsenden Investitionen um des Investierens Willen. Nein, ich bin unfähig, darin einen Sinn zu finden. Im Gegenteil, je öfter ich diesen Gedanken denke, desto größer wird meine Furcht, über solchem Sinnen den Verstand zu verlieren.
egon-w-kreutzer.de/Meinung/0PAD15.html
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schallte es aus dem Hintergrund, als Moderator mit einem seiner Lieblingsknochen hineingetrabt kam und ihn mir tapsig vor die Füße legte. 'Auch das noch', dachte ich bei mir. So knapp vor dem Highscore! Mußte ich doch nur noch Knut, Peer Steinbrück und Günther Öttinger die Birne wegballern, um den nächsten Level zu erreichen. Tony Blair hatte sich vorhin zu meiner Überaschung selbst erschossen; diese Computerspiele von heute sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Ich schaltete den Raketenschutzschirm ein und stellte meine Feinde kurz auf Dauerüberwachung, im sicheren Wissen: Alle Kameras, Mikrophone und Datenbanken der virtuellen Big-Brother-Republik würden sie fortan nicht eine Sekunde aus den Augen lassen. Steinbrück saß sowieso gerade auf dem Klo, das wäre schlechter Stil gewesen und gab nur wenig Punkte. Und Öttinger fuhr laut seinem Schäuble-Protokoll irgendwo weit weg als Geisterfahrer auf der Autobahn (nicht, daß der mir auch noch Selbstmord begeht). Nur Knut war eine harte Nuß: Ständig steckte er in einer Menschenmenge, jeder Kollateralschaden hätte massig Punktabzug gegeben. Da hieß es ohnehin warten.
Der Big-Brother-Auto-Mode würde es schon richten.
Also sei's drum: "Fein, Moderator, spielen wir!"
Schließlich gibt es ja auch noch ein richtiges Leben.
marvin
Hier nicht erschienen um 16:48.
(Blöder Hund ...

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Auf Neros Hinweis hin bemerkte ich, daß wohl umgekehrt auch einer meiner Beiträge gelöscht wurde, als er darauf antworten wollte. Auch fehlt die bereits vorhandene Antwort von Matt8, die ich leider nicht mehr rekonstruieren kann.
Beitrag vom 11.4., Antwort auf http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=625237#post625237
Matt8:
Vgl. die Aussagen der inzwischen Freigelassenen.
besonders sei hier auf die Aussage Faye Turneys hingewiesen, die sagte, sie sei vor die Wahl gestellt gewesen, wegen der Grenzverletzung vor Gericht gestellt und inhaftiert zu werden oder innerhalb von 14 Tagen wieder zu Hause zu sein. Insofern steht und fällt jeder Erpressungsvorwurf mit der Frage, wer wessen Grenzen verletzt hat - und der dürfte nicht zu klären sein.
Ein paar weniger beachtete Punkte dieser Auseinandersetzung:
- Der für die Überwachung der Gewässer zuständige irakische Brigadegeneral Hakim Jassim meinte nach dem Vorfall, ihm sei von Fischern berichtet worden, daß sich britische Kanonenbote "in einem Gebiet außerhalb irakischer Kontrolle" befänden
- Der Kommandant der Cornwall äußerte sich zunächst wie folgt: "In meinen Augen gibt es absolut keinen Zweifel, daß sie in irakischen Gewässern waren. Ebenso könnten die Iraner wohl behaupten, sie seien in ihren Gewässern gewesen. Die Ausdehnung und Definition territorialer Gewässer ist sehr kompliziert in diesem Teil der Welt."
- Nach der Freilassung der 15 Briten veröffentlichte Sky News ein vor dem Vorfall aufgenommenes Interview mit Chris Air (einem der Gefangenen), in dem dieser freimütig erzählte, militärische Aufklärung iranischer Aktivitäten gehöre zu ihren Aufgaben.
Alexander hat übrigens absolut recht mit seinem Hinweis, hier gelte kein Kriegsrecht: Vergessen Sie bitte nicht, daß eben diese Begründung (bloß umgekehrt) Guantanamo rechtfertigt. Anders als die USA gestand der Iran als "Rechtsstaat" immerhin die Anwendung des Zivilrechts zu. ;)
Matt8:
Er hiess "Die Raketenkrieger Gottes" WamS Nr. 31, 30.06.2006, S.10 rechts unten. Dass man die komplette Papierausgabe nicht ins Internet-Archiv stellt, finde ich gar nicht seltsam.
welt.de/print-wams/article145465/Analyse_Die_Raketenkrieger_Gottes.html
Gruß
marvin
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http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=625575#post625575, 10:57:
N.Ero:Iranisches Recht interessiert hier gar nicht - die Vorführung der Briten war völkerrechtswidrig und damit illegal.
N.Ero
ich bin gerne bereit, hinzuzulernen: Auf welches Völkerrecht beziehen Sie sich?
Mit der Genfer Konvention, die das "öffentliche Zurschaustellen" von Kriegsgefangenen verbietet, können Sie nicht argumentieren, da England und Irak sich nicht im Krieg befinden. Der Irak warf den englischen Soldaten einen illegalen Grenzübertritt vor; das wiederum wäre in Kriegszeiten widersinnig.
Vielleicht sollte man die Genfer Konvention einfach auf Propagandakriege ausdehnen, denn dann hatten wir natürlich den erforderlichen Kriegszustand:

Pulitzer-Preisträger: "USA zwingen der Welt Zensur auf"
Doha (pte/11.04.2007/06:20) - Der Enthüllungsjournalist und Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh hat auf dem 3. Al-Jazeera Forum in Doha/Qatar die USA kritisiert, die gesamte Welt einer kollektiven Zensur zu unterwerfen. Die USA würden den Iran mit Sanktionen erdrücken und die Staatsoberhäupter der mächtigsten Länder regelmäßig unter Druck setzen. (...)
"Wir führen einen Kampf, in dem es um Wahrheit und Propaganda geht", ist Hersh überzeugt. BBC-Journalist Martin Bell geht sogar noch weiter und behauptet: "Ein Journalist, der weder verhaftet noch bestraft worden ist, sollte sich Gedanken darüber machen, ob er tatsächlich Journalismus betreibt oder etwas anderes".
pressetext.de/pte.mc?pte=070411003

Gruß
marvin
Hoffenlich denkt die Moderation keinen Moment, das Forum werde um das Hersh-Zitat herumkommen. Eher noch wird das ein Klassiker. ;)
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Zitat von Matt8
In Punkto kritischer Nachfragen/Beweise bei mutmaßlicher Folter verweise ich auf:
http://forum.tagesschau.de/showthrea...23404#poststop
(den 2.Satz der Ausführungen des Users)
Zitat:
London - „Gibt es nach zehn Jahren Labour-Regierung noch irgendetwas, was nicht käuflich ist?“, fragte der BBC-Moderator den betretenen Abgeordneten. Dieser Hohn trifft genau das Gefühl der meisten Briten hinsichtlich der peinlichen Vermarktung, die einige der freigelassenen Soldaten mit ihren Erlebnissen in iranischer Gefangenschaft betreiben. Sie haben sie für Unsummen an Massenblätter und Privatsender verkauft. Zu spät zog das Verteidigungsministerium seine Erlaubnis zurück. ksta.de/html/artikel/1176113260813.shtml
Die Weinerlichkeit und der an den Haaren herbeigezogene „Psychoterror“ in den bereits veröffentlichten Geschichten ruft bei den Briten beklemmende Vergleiche zu der barbarischen Behandlung hervor, die irakischen Gefangenen in amerikanischen und britischem Gewahrsam widerfuhr.
So ist es mit den "freien" Medien, Matt. Ein Rupert Murdoch steuert die öffentliche "Meinungsbildung" in Zusammenarbeit mit der Blair-Regierung. Heraus kommt dabei eine verlogene und lächerlichen Schilderung von
„Demütigung“ durch die „finsteren und schleimigen Schergen“ von Präsident Ahmadinedschad, zieht die „Sun“ den Schluss, dass der „giftige Gartenzwerg niemals eine Atombombe haben darf“.
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No1:
Antwort auf http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=625289#post625289,
20:41
Matt8:
Hallo Marvin!
Hm?
Und? Sind Schläge keine Folter? Wenn es um Guantanamo geht, werden doch auch Kälte und Einschüchterung vehement als solche bezeichnet.
Guantanamo ist ein für jahrelange Folter dieser Art extra geschaffenes Lager, Zaun hingegen war mitten im Krieg unter seinen heißen Gegnern in der kalten Wüste. Eine Kriegsgefangenschaft ist bekanntlich nie die angenehmste Lage, in die man kommen kann: Ich glaube ihm wohl, daß er geschlagen wurde. Einen roten Teppich hatten sie ihm sicher nicht ausgerollt.
Aber kann man das überhaupt erwarten?

Wir wissen letztlich nicht, was Folter war, weil wir es von ihm nicht erfahren: Ohrfeigen, Spießrutenlaufen, Gewehrkolbenstöße zum Antrieb, Verhöre? Daß wir das nicht erfahren, daß er so einem wichtigen Punkt ins Allgemeine ausweicht, deutet allerdings stark auf den Rechtfertigungsdruck hin, den die Videos zu Hause auslösten:
Wer der im Kriege vorherrschenden Erwartungshaltung eines "Helden" nämlich nicht gerecht wird - und wer würde das - ist gleich doppelt angesch***.
Denn wer ihr gerecht wurde, ist meist tot.
Gruß
marvin
No2:
Antwort auf http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=625257#post625257
21:16
Hallo Matt,
Matt8:
Wer per Drohung ein "Geständnis" erzwingt, erpresst dieses.
Und natürlich ist das Erpressung: Polizei und Gerichtsbarkeit erpressen ständig Geständnisse, indem z.B. eine mildere Strafe anheimgestellt wird. Und mich erpressen unsere Gesetze ständig, an roten Ampeln stehenzubleiben. Wie gemein.
Mit den Videos erklärten sich die 15 dafür einverstanden. Sie hätten's drauf ankommen lassen können, sie hätten Helden werden können, aber das wollten sie lieber nicht. Das ist auch unangenehm, da muß man Verständnis für haben.
Das Verständnis riß erst, nachdem sie auch noch unter Androhung der Nichtzahlung von 100.000 Pfund wie Babies anfingen zu heulen.
Folter!

Aber mal was anderes:
Horst Köhler könnte bei Ahmadinedschad gut lernen, was Georg Schramm (ZDF) ihm vergeblich beizubringen versuchte. Was nämlich Gnade ist:
Ein zelebriertes Machtinstrument.
Gruß
marvin
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Zitat von Poldi
Mowitz, meine erste Antwort fand wohl nicht die Zustimmung aller, insofern können wir hier auch bremsen, zumal ich weiss was Sie meinen.
Zitat:
"McDonalds kann nicht florieren ohne McDonnel-Douglas" -was er allerdings mitnichten als 'Kritik' meinte.
Gruß
mowitz
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Hallo marvin,
Zitat von marvin
es ist doch wirklich müßig, mit Leuten zu diskutieren, die sich in solchen Menschenrechtsfragen auf einen legalistischen Standpunkt begeben.
Und wenn jetzt jemand kommt und meint, der König sei immer im recht, weil er ja schließlich die Gesetze macht: so what?
Natürlich, es ist so.
Der im Irak gefangen genommene Diplomat Dschalal Scharafi hat nach seiner Freilassung Foltervorwürfe gegen die USA erhoben. Er sei von CIA-Agenten mit unzimperlichen Verhörsmethoden gefoltert worden.
In dem Bericht hiess es, Scharafi sei sei zweiter Sekretär bei der iranischen Botschaft in Bagdad. Er sei beim Einkaufen in Bagdad von Agenten angesprochen und zu einem Stützpunkt in der Nähe des Flughafens gebracht worden. Die Agenten hätten ihn zu den Beziehungen zwischen dem Iran und dem Irak befragt, hiess es weiter. Besonders sei es ihnen dabei um Unterstützung für irakische Organisationen gegangen. Scharafi habe geantwortet, dass der Iran ausschliesslich offizielle Beziehungen zum Irak unterhalte. Angesichts dieser Antwort seien die Misshandlungen verschärft worden.
Der Fernsehsender berichtete, Scharafi weise noch immer Folterspuren auf und werde im Krankenhaus behandelt. Ein Bild von ihm wurde nicht gezeigt. Nach dem ersten Verhör hätten sich die Agenten milder gezeigt, um ihn zur Kooperation zu bewegen. Auf Druck irakischer Regierungsvertreter sei er schliesslich vor fast einer Woche freigelassen worden 20min.ch/news/dossier/nahost/story/15077459
Gruß
mowitz
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