Sonntag, 14. Juni 2026
Tagesschau-Taliban vs. Demokratie
tsfmarvin, 10:26h
zensiert
Demokratie können sie nicht leiden. Auch nicht in der Schweiz.
Drei von drei Beiträgen wurden zensiert:
Volksabstimmung zu Schweizer Bevölkerungsdeckel
@Vaddern
Es wäre durchaus denkbar - aber leider nicht für unsere Politiker.
Die Volksabstimmungen machen es ja nicht alleine in der Schweiz. Die andere Säule ist eine, die wir ebenfalls nicht haben, nämlich die "Konkordanz-" oder "Konsensdemokratie": ALLE Parteien sind verantwortlich in der Regierung. Die stärkste Partei - und das wäre übrigens in diesem Fall die SVP - kann die anderen deshalb noch lange nicht einfach ausbooten, man muss miteinander reden, diskutieren, natürlich für die eigene Position kämpfen, sich am Ende aber irgendwie einigen. Deshalb muss es wesentlich stärker um die Sache gehen, Parteipolitik spielt nur eine Nebenrolle.
In unserem System spielt Parteipolitik immer die Hauptrolle. Das ist überaus fatal, weil es nämlich so gut wie nie wirklich um die Sache geht; Chomsky nannte Parteipolitik sogar einmal das Gegenteil von Politik. Eine dermaßen antidemokratische Nummer, wie sie hier mit der AfD, aber auch mit dem BSW abgezogen wird, wäre in der Schweiz schwerlich möglich.
9:43
@ich1961
Nichts drückt besser aus, was eine eigentlich ja dienen sollende Obrigkeit von ihrem "Populus" - lateinisch ihrem "Volk" - hält, als die propagandistische Zuschreibung "Populismus". Wenn ausnahmsweise etwas passiert, was das Volk möchte, könnte man es nämlich auch "Demokratie" nennen; und wenn das nicht passiert, könnte man es "keine Demokratie" nennen.
9:49
@Glasbürger
Darüber nachzudenken würde doch bedeuten, darüber reden zu müssen, dass durch Wohnraummangel aufgrund von Zuwanderung tatsächlich die Mieten steigen, oder auch dass z.B. tatsächlich ein Schulsystem überfordert wird. Das wären dann ja echte Probleme, die man lösen müsste.
Eine "Sündenbockpolitik" ist es, das stimmt. Aber die Zuwanderer sind dabei nicht Sündenbock derer, die Probleme benennen, sondern derer, die diese gar nicht sehen wollen. Es sind nämlich ihre Sünden.
9:59
Drei von drei Beiträgen wurden zensiert:
Volksabstimmung zu Schweizer Bevölkerungsdeckel
@Vaddern
Es wäre durchaus denkbar - aber leider nicht für unsere Politiker.
Die Volksabstimmungen machen es ja nicht alleine in der Schweiz. Die andere Säule ist eine, die wir ebenfalls nicht haben, nämlich die "Konkordanz-" oder "Konsensdemokratie": ALLE Parteien sind verantwortlich in der Regierung. Die stärkste Partei - und das wäre übrigens in diesem Fall die SVP - kann die anderen deshalb noch lange nicht einfach ausbooten, man muss miteinander reden, diskutieren, natürlich für die eigene Position kämpfen, sich am Ende aber irgendwie einigen. Deshalb muss es wesentlich stärker um die Sache gehen, Parteipolitik spielt nur eine Nebenrolle.
In unserem System spielt Parteipolitik immer die Hauptrolle. Das ist überaus fatal, weil es nämlich so gut wie nie wirklich um die Sache geht; Chomsky nannte Parteipolitik sogar einmal das Gegenteil von Politik. Eine dermaßen antidemokratische Nummer, wie sie hier mit der AfD, aber auch mit dem BSW abgezogen wird, wäre in der Schweiz schwerlich möglich.
9:43
@ich1961
Nichts drückt besser aus, was eine eigentlich ja dienen sollende Obrigkeit von ihrem "Populus" - lateinisch ihrem "Volk" - hält, als die propagandistische Zuschreibung "Populismus". Wenn ausnahmsweise etwas passiert, was das Volk möchte, könnte man es nämlich auch "Demokratie" nennen; und wenn das nicht passiert, könnte man es "keine Demokratie" nennen.
9:49
@Glasbürger
Darüber nachzudenken würde doch bedeuten, darüber reden zu müssen, dass durch Wohnraummangel aufgrund von Zuwanderung tatsächlich die Mieten steigen, oder auch dass z.B. tatsächlich ein Schulsystem überfordert wird. Das wären dann ja echte Probleme, die man lösen müsste.
Eine "Sündenbockpolitik" ist es, das stimmt. Aber die Zuwanderer sind dabei nicht Sündenbock derer, die Probleme benennen, sondern derer, die diese gar nicht sehen wollen. Es sind nämlich ihre Sünden.
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