Mittwoch, 3. Juni 2020
Der Faschistenpass kommt
In der Meldung "Fotos für den Pass - nur noch digital" von 17:33 steht die denkwürdige Passage:

Wer einen Personalausweis beantragt, soll zudem künftig verpflichtet werden, zwei Fingerabdrücke zu liefern, die in der Ausweiskarte gespeichert werden. Damit werde eine EU-Verordnung umgesetzt, die im August 2021 in Kraft tritt, hieß es.

Das gab es unter Franco und Hitler.
National konnten wir uns noch wehren. Jetzt kommen halt Franco und Hitler über Bande.

Stand dieser Artikel anfangs noch bei meta.tagesschau.de zur Diskussion, wurde er nach einer guten halben Stunde von dort zurückgezogen.

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Samstag, 9. November 2019
Aus Propaganda folgt Angst vor dem Leser
Ob man bei der TS wohl weiß, wer Glenn Greenwald ist? Sicherlich.
Und ob man wohl im Bilde ist, was er und theintercept.com schon seit Monaten über die Causa Lula da Silva veröffentlichen?

Offensichtlich wissen sie genug davon, um diesen Hack des korrupten und verfilzten brasilianischen Justizapparates auch im zweiten Bericht über die Freilassung Lulas mit keinem Wort zu erwähnen - und dann folgerichtig die Kommentare zu schließen.

P.S., auf deutsch: https://www.heise.de/-4487961.html

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Freitag, 3. Februar 2012
Unsere Nazis
Steinbach nennt Nationalsozialisten "linke Partei"

Weder in der Meldung noch in über hundert Kommentaren gibt es einen Hinweis darauf, dass diese Worte Erika Steinbachs weit über einen ideologischen Streit hinausreichen:
Der Hessische Landtag hat gestern den Abgeordneten der Linken Janine Wissler und Willi van Ooyen die Immunität entzogen! Dabei ging es um einen Antrag der einschlägigen Dresdner Justiz wegen der Blockade einer Nazidemo. An der Blockade hatten auch andere Politiker des demokratischen Spektrums teilgenommen, die hier jedoch (noch) nicht aus politischen Gründen verfolgt werden.

Die Nazideutsche Exekutive geht also wieder auf "Kommunisten"jagd, Steinbachs Worte waren weit mehr als Wortklauberei. "Als die Nazis die Kommunisten holten..." ...kam in der TS davon kein Wort.

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Donnerstag, 29. Januar 2009
Moin.
Wie ich sehe, sind aus der Wirtschaft die Banken verschwunden.
Selbst das immer wieder öffentlich angesprochene Thema „Bad Bank“ wird nicht diskutiert – verständlich irgendwie – wir haben ja auch schon genügend davon.

Aber woran liegt’s?
Am fehlenden Vertrauen -?-
- in die Banken?
- der Banken untereinander?
- oder in uns?

Man weiß es nicht.

Die Einäugigen (man sieht es in den Werbespots, dass sie auf einem Auge blind sind) haben zum Wahljahr auch einen Blog gestartet.

Je nun, was soll ich sagen ...

Ihr Kommentar wurde abgeschickt. Er erscheint auf der Seite, sobald der Blogbetreiber ihn freigeschaltet hat.

heißt es da.

Seit ca. 14:10 versuchte ich heute dem Herrn Herles zu antworten:
Hallo Herr Herles,
vielleicht darf ich Sie im Gegenzug an Folgendes erinnern:

Wer ein Vertragsmonstrum wie die in „Reformvertrag“ umbenannte EU-Verfassung am europäischen Volk vorbei über der jeweiligen Landesverfassung, also auch über dem Grundgesetz installieren will, sollte sich über aufkommende Ressentiments nicht wundern.
(Welt, 14. Juni 2008, Lissaboner Vertrag, Irlands "Nein" ist eine Chance für Europa, von Alan Posener)

Schachtschneider übersandte dem Gericht die entsprechende Organklage und Verfassungsbeschwerde im Mai 2005 - lange genug vor der letzten „großen“ Wahl am 18.09.2005.
Er handelte im Auftrag und mit Vollmacht von Dr. Peter Gauweiler, Wahlkreis 221 (München-Süd), der auch 2005 wieder direkt (mit 67133 Erststimmen) in den Bundestag gewählt wurde und übrigens deutlich mehr Stimmen erhielt als seine eigene Partei (58952 Zweitstimmen), die CS?U.

In welcher Ecke sortieren Sie die Wähler des Herrn Gauweiler ein?

Oder nehmen wir Willi Wimmer (Wahlkreis 111: Krefeld I – Neuss II): 2005 ebenfalls wieder direkt (75258 Erststimmen) in den Bundestag gewählt und mit ebenfalls deutlich mehr demokratischer Substanz versehen als seine eigene Partei (61323 Zweitstimmen), die C?DU, obwohl er schon über den Kosovo-Einsatz eigenständig nachdachte (siehe ... 3xw uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/NATO-Krieg/ard08-02-01.html ) – genauso wie über Afghanistan.

Und noch ein kleiner Tipp am Rande, Herr Herles:

Es gibt in D-Land eine sogenannte "Volkspartei", die sich „der stolzen Tradition des demokratischen Sozialismus“ verpflichtet fühlt und sich am 28. Oktober 2007 auf ihrem Hamburger Bundesparteitag ins Grundsatzprogramm schrieb:

„Unsere Geschichte ist geprägt von der Idee des demokratischen Sozialismus, einer Gesellschaft der Freien und Gleichen, in der unsere Grundwerte verwirklicht sind. Sie verlangt eine Ordnung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft, in der die bürgerlichen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Grundrechte für alle Menschen garantiert sind, alle Menschen ein Leben ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt, also in sozialer und menschlicher Sicherheit führen können. Das Ende des Staatssozialismus sowjetischer Prägung hat die Idee des demokratischen Sozialismus nicht widerlegt, sondern die Orientierung der Sozialdemokratie an Grundwerten eindrucksvoll bestätigt. Der demokratische Sozialismus bleibt für uns die Vision einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft, deren Verwirklichung für uns eine dauernde Aufgabe ist. Das Prinzip unseres Handelns ist die soziale Demokratie.“

(: ... das sollte Münte vielleicht auch einmal lesen.
... bisher ohne Erfolg.

HTML-Tags sind dort erlaubt und soweit ich und jeder andere sehen kann, wurden irgendwie auch alle Links freigegeben.

Ist das Zensur?
Nein, nicht wirklich, denn nach gängiger Meinung der Zensoren habe ich ja anderweitig (auf diesem Portal z.B.) die Möglichkeit es zu veröffentlichen.
Gut.
Dann mach’ ich das auch.

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Freitag, 27. Juni 2008
Da gibt es ja so einige Themen ...
die man nicht, oder wenn, dann (vorsichtshalber) nur kurz zur Diskussion zulässt:

angefangen bei der Arbeitslosen“statistik“ und der Bahnprivatisierung, über Sarkovision, oder die Seitenfüller im Sommerloch bis zur Zustimmung zur EU-Verfassung zum „Reformvertrag“. Dabei ist der Aufklärungsbedarf (dem sich die Anstalten des ÖRR besonders verpflichtet fühlen müssten) gerade zu diesem Vertragsmonstrum bei allen, und ich meine wirklich bei ALLEN, ganz enorm und erstreckt sich nicht nur auf den eigentlichen Vertragsinhalt, sondern auch auf die Begleitgesetze und sollte besondere Priorität genießen; insbesondere da hierzu die Kommunikation mit der Berliner Käseglocke (aus der gerade zu diesem Thema nahezu ausschließlich Sprechblasen abgesondert werden) weniger als suboptimal ist, ebenso wie der Gedankenaustausch mit Brüssel, da dieser offenbar immer noch nach dem Motto „Erde an Planet EU“ erfolgt.

M.f.G.
Km 21

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Freitag, 14. März 2008
Der verdrängte Gedenktag
Am 23. 03. ist ein denkwürdiger Tag, der vorhehm verschwiegen wird:
75 Jahre Ermächtigungsgesetz und damit der Beginn der Nazi-Diktatur in Deutschland
Wetten daß das, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt werden wird.
Damit geht es zurück in die Adenauerzeit, da war doch schon einmal Verdrängen die 'Haupttugend' der Deutschen.
Im Augenblick sind die Herrschaften zu sehr damit beschäftigt, rechtsradikale Umtriebe herunter zu spielen - der Wahlkampf von Koch und der hessischen CDU ist ja schon vergessen - und die Linke als Popanz aufzubauen, mit dem die SPD niemals koalieren darf, damit die Herrschaft der Union auf Jahre hinaus gesichert wird !
Dafür wurde eine beispiellose Medienkampagne gestartet, in der sich vorallem die öffentlich-rechtlichen ARD und ZDF ganz offen in den Dienst der Union stellen und ihre Verpflichtung zur parteipolitischen Neutralität volkommen über Bord geworfen haben.
Daß dabei die Demokratie massiv beschädigt und die Wahlverdrossenheit der Bürger weiter steigen wird, scheint vollkommen egal zu sein !

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Freitag, 25. Januar 2008
Atomarer Erstschlag
Am Samstag, 19.01.2008 haben Tagesschau und Tagesthemen ausführlich berichtet, daß die Russen sich die Option für einen atomaren Erstschlag offenhalten:
Russischer Generalstabschef betont Recht auf präventiven atomaren Erstschlag
http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts2494.html
Worüber sie nicht berichteten ist, daß die Nato, wie der Guardian berichtet
http://www.guardian.co.uk/international/story/0,,2244766,00.html
und
http://forum.tagesschau.de/showthread.php?p=715228#post715228
schon vorher ein Manifest beschlossen hat, in dem sie sich den atomaren Erstschlag als Option offen läßt und daß die Aktion der Russen auch eine Reaktion auf das Manifest der Nato ist !
Kann man glauben, daß die ARD nichts von dem Manifest gewußt hat, oder werden wir bewußt dumm gehalten, schließlich ist Wahlkampf ?
Fängt jetzt der kalte Krieg (in den Medien) wieder neu an, oder reden sie sich wieder einmal damit heraus, es sei noch nichts beschlossen und das Manifest komme erst im April in Bukarest auf dem Nato-Gipfel zur Sprache ?

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Donnerstag, 20. September 2007
Ackermann: 29 Milliarden Euro in Gefahr?
Die Krise an den Finanzmärkten hat die Deutsche Bank fest im Griff: Institutschef Josef Ackermann muss Fehler seines Hauses einräumen und rechnet mit einer Ergebnisbelastung im dritten Quartal. Nur diskutieren darf man es nicht im TSF.
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_251872

Händler zahlten bis zu 1,4017 Dollar, nachdem der Euro im frühen Handel noch bei 1,3980 Dollar notierte.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,506820,00.html

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Montag, 17. September 2007
Worüber man nicht schreiben kann ...
Nur mal wieder ein Momentaufnahme als Anregung für unsere Türsteher der Nation:
  • Start von "Anne Will" ...
  • Bankenrun in England ...
  • Microsoft-Urteil ...
Das alles hat wohl nicht die richtigen Klamotten an.

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Samstag, 18. August 2007
US Militär-Gerichte
[QUOTE=Washington Post vom 16.08.2007]
Gerichtliche Aktionen werfen grelles Licht auf die Macht eines Generals.
(Legal Actions Highlight General's Power)
In den letzten Monaten hat der ranghohe Kommandeur der Marines der Westküste Anklagen gegen Truppenangehörige abgewiesen, die in den Tod von 24 Irakern verwickelt waren und verringerte die Strafen von drei Anderen für Kidnapping und Mord an einem irakischen Mann.
Lt. Gen. James Mattis Massnahmen in zwei der höchstprofilierten Kriminalfälle
unterstreicht einen der Freiräume (wildcards) im militärischen Gerichtssystem: Die durchschlagende Macht eines kommandierenden Generals über das Schicksal derer, die wegen Kriegsverbrechen angeklagt sind, zu entscheiden.
Mattis, der das 1. Marine-Expeditions-Korps in Camp Pendleton im Süden von Kalifornien, befehligt, entschied, wer angeklagt wurde, wer Imunität bekam, wer vor Gericht gestellt wurde und im Falle einer Verurteilung, ob Gnade gewährt werden sollte.
Seine Ansichten über Kampfeinsätze haben ihn schon einmal in des Licht der Öffentlichkeit gebracht.
20005, in einer Rede in San Diego, sagte er:
[QUOTE=Mattis]
Es macht Spass Leute zu erschießen. Ich will ganz offen zu ihnen sein, ich liebe Schlägereien"
(It's fun to shoot some people. I'll be right upfront with you, I like brawling.)
[/QUOTE]
Der Kommandeur des Marine Korps sagte ihm, er solle seine Worte sorgfältiger wählen, aber es gab keine disziplinarischen Massnahmen.
Gary Solis, ein ehemaliger Ankläger des Marine Korps und Richter, der Kriegsrecht am Law Center der Georgetown Universität lehrt, sagte, der General hat ein einzigartiges Verständnis von Marines, die wegen Verbrechen angeklagt werden.
[QUOTE=Solis]Natürlich hat er Sympathien für sie. Die Frage ist nur, ob diese Sympathie so weit geht, daß sie zu einem kritischen Faktor bei ihrer Freilassung wird.[/QUOTE]
Quelle: http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/08/16/AR2007081601360.html [/QUOTE]
Mir hats die Sprache verschlagen, als ich das las !

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